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Beginn mit der deutschen Einheit

Die GEWOBA Gemeinnützige Wohn- und Baugesellschaft Potsdam mbH wurde im Oktober 1990 auf Beschluss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung gegründet und entstand aus dem VEB Kommunale Wohnungsverwaltung Potsdam. Alleinige Gesellschafterin der GEWOBA war und ist bis heute die Landeshauptstadt Potsdam.

Modernisierung ab Ende der 90er Jahre

Ab 1999 wurde die GEWOBA erheblich modernisiert, um ihre wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Dies schloss Betriebsschließungen und Outsourcing-Maßnahmen ein, wodurch fast 60 Prozent der Personalstellen abgebaut wurden. Die Modernisierung führte zu einer deutlich stärkeren Orientierung des Unternehmens an den Interessen und Wünschen der Kunden. Ergebnis war eine deutliche Reduzierung der Verluste und eine wirtschaftliche Stabilisierung der Gesellschaft.

Die Gründung des Unternehmensverbundes ProPotsdam

Die neu erlangte Leistungsfähigkeit überzeugte die Stadtverordneten, die im November 2005 die Bildung des Unternehmensverbundes für die Bereiche Bauen und Wohnen beschlossen. Die GEWOBA hatte dementsprechend im Dezember 2005 die Mehrheit der Geschäftsanteile am Sanierungsträger Potsdam, am Entwicklungsträger Bornstedter Feld und an der Terraingesellschaft Neu-Babelsberg AG i. L. übernommen. Ferner wurde die ProPotsdam Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft mbH gegründet, die Geschäftsbesorgungen für die Landeshauptstadt übernehmen soll, wie die Bewirtschaftung der Biosphäre Potsdam.

Ab 1. Januar 2006 firmierte die GEWOBA unter dem neuen Namen ProPotsdam GmbH. Der Unternehmensverbund umfasste damit die ProPotsdam GmbH als vermögenshaltende Dachgesellschaft mit folgenden Tochtergesellschaften:

  • GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH
  • POLO Beteiligungsgesellschaft mbH
  • Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH mit Baugesellschaft Bornstedter Feld mbH
  • Sanierungsträger Potsdam Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung m. b. H.
  • ProPotsdam Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft mbH
  • Terraingesellschaft Neu-Babelsberg Aktiengesellschaft i. L.


Die bislang in allen Einzelgesellschaften parallel erbrachten Verwaltungsaufgaben wie Buchhaltung, Controlling, EDV und Personalwesen wurden ab 2006 zentral in der Dachgesellschaft ProPotsdam GmbH organisiert.
Im Jahr 2006 kam die Biosphäre Potsdam GmbH als Tochter der Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft zum Unternehmensverbund hinzu. Die ProPotsdam Facility Management GmbH, die immobilienwirtschaftliche Dienstleistungen für den Unternehmensverbund erbringt, und die Luftschiffhafen Potsdam GmbH wurden 2009 gegründet.

Entwicklung des Unternehmensverbundes bis heute

Der Unternehmensverbund ProPotsdam hat sich in den vergangenen Jahren zum integrierten Immobilienkonzern mit einem breiten Aufgabenspektrum entwickelt. Neben der Verwaltung des großen Immobilienbestandes besorgt sie die Geschäfte des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld und des Sanierungsträgers Potsdam, betreibt im Auftrag des Landeshauptstadt den Volkspark Potsdam, den Neuen Lustgarten und die Biosphäre Potsdam, befasst sich im Auftrag der Landeshauptstadt mit der Entwicklung der Speicherstadt und entwickelt - ebenso im Auftrag der Landeshauptstadt - das Gelände des Luftschiffhafens mit seinem Sportpark und dem Olympiastützpunkt.
Mit der Übernahme dieser Aufgaben erbringt die ProPotsdam Leistungen für die Landeshauptstadt, die sich langfristig als Nutzen für die Stadt erweisen. Sie tragen dazu bei, Potsdam attraktiver und leistungsfähiger zu machen. Trotz dieser zusätzlich übernommenen Aufgaben hat die ProPotsdam das im Jahre 2000 vom Gesellschafter vorgegeben Ziel, ab 2011 Gewinne zu erzielen, bereits im Jahre 2009 erreicht.

Umzug in die neue Unternehmenszentrale

Bedingt durch die Geschichte des Unternehmensverbundes haben die über 200 Mitarbeiter der ProPotsdam in den vergangenen Jahren an vielen verteilten Standorten in der Stadt gearbeitet. Im Oktober 2011 konnten mit dem gemeinsamen Umzug fast aller Mitarbeiter/innen des Unternehmensverbundes in ein modernes  und energieeffizientes Verwaltungsgebäude in der Pappelallee eine erhebliche Verbesserung in der Zusammenarbeit sowie im Leistungsangebot gegenüber Interessenten und Mietern erreicht werden.