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Entwicklung

Im ehemals militärisch genutzten Bornstedter Feld entsteht ein neuer Stadtteil für rund 11.400 Einwohner mit fast 6.400 Wohnungen in Eigenheimen oder Mehrfamilienhäusern. Hinzu kommen rund 5.000 Arbeitsplätze vor allem im High-Tech-Bereich. Etwa 2.000 Studenten studieren bereits auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam zwischen Pappelallee und Kiepenheuerallee und die Universität Potsdam wird einen Campus am Jungfernsee erhalten. Im Bornstedter Feld entwickelt sich so eine urbane Mischung aus Wohnen, Dienstleistungen, Arbeiten und Studieren.

Wirtschaftliches Gesamtvolumen

Die Entwicklungsmaßnahme im Bornstedter Feld führte in den Jahren 1995 bis 2010 zu einem wirtschaftlichen Gesamtvolumen von insgesamt 1,1 Mrd. Euro. Davon entfallen rund 230 Mio. Euro auf Vorleistungen durch den Entwicklungsträger und lokale Versorgungsunternehmen sowie 865 Mio. Euro auf durch die Entwicklungsmaßnahme veranlasste private Investitionen. Bis zum Abschluss der Entwicklungsmaßnahme sind weitere private Investitionen in Höhe von rund 763 Mio. Euro und 72 Mio. Euro der öffentlichen Hand zu erwarten. Insgesamt werden sich die Aufwendungen von allen Akteuren im Bornstedter Feld bis Ende 2020 auf rund 2 Milliarden Euro belaufen, knapp 85 % davon von Investoren für Wohnungs- und Gewerbebau.

Vermehrtes Einkommen für die Stadt

Die im Bornstedter Feld geschaffenen Wohngebiete und Gewerbeansiedlungen führen zu vermehrten Einnahmen aus der Einkommens-, Grund- und Gewerbesteuer sowie aus Schlüsselzuwei­sungen. Das Grundsteueraufkommen von 1995 bis 2010 wird von Gutachtern auf 5,4 Mio. Euro geschätzt, für 2011 bis 2020 werden Grundsteuereinnahmen von rund 12,1 Mio. Euro erwartet. Nach Abschluss der Grundstücksvermarktung ist mit einem jährlichen Grundsteueraufkommen von ca. 1,5 Mio. Euro zu rechnen.