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Konzept- und Kreativworkshops für Nachnutzung der Biosphärenhalle

13.06.2018

Außenansicht der Biosphäre Potsdam, Foto: (c) Biosphäre Potsdam, T. Merkau

Mehrbedarf für soziale Infrastruktur wird im wachsenden Bornstedter Feld gedeckt

Über den Zwischenstand des aktuellen Werkstattverfahrens zur Zukunft der Biosphäre sowie über die Ergebnisse einer Bedarfsanalyse für soziale Infrastruktur im Bornstedter Feld haben heute Bernd Rubelt, Beigeordneter der Landeshauptstadt Potsdam für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, sowie der Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld, Bert Nicke, informiert.

Die einberufene interfraktionelle Steuerungsgruppe zur Nachnutzung der Biosphäre kam zu dem Ergebnis, dass zur Untersuchung der Nachnutzungsmöglichkeiten unbedingt die Interaktionsmöglichkeiten der Hallennutzung mit der Volksparknutzung und der Nutzungen im näheren Umfeld zu berücksichtigen ist. Daher soll auch das Areal zwischen dem nördlich der Biosphärenhalle gelegenen künftigen Betriebshof und dem südlich gelegenen künftigen Standort des Zirkus Montelino in die Untersuchung mit einbezogen werden. Einigkeit besteht auch darüber, dass eine Unterbringung von sozialer Infrastruktur in der Gebäudehülle der Biosphärenhalle im weiteren Verfahren nicht weiter betrachtet werden soll.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, führt dazu aus: „Wichtig war auch die Verständigung darüber, dass wir das Nachnutzungskonzept für die Biosphäre in einem umfassenden Beteiligungsprozess erarbeiten werden. Dies soll im Rahmen von Konzept- und Kreativworkshops erfolgen. Wir brauchen ein plausibles und wirtschaftliches Nutzungskonzept, das in der Umsetzung den Ansprüchen und Erwartungen der späteren Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird.“

Da aufgrund der noch anstehenden Arbeit an dem Nutzungskonzept und der Suche nach Nachnutzungsmöglichkeiten mit konkreten Baumaßnahmen an der Biosphärenhalle nicht vor Ablauf des Jahres 2019 zu rechnen ist, soll der Betreibervertrag um ein weiteres Jahr bis zum 31. Dezember 2019 verlängert werden.

Den Überlegungen vorangestellt war eine Analyse zum Bedarf an sozialer Infrastruktur im stark wachsenden Bornstedter Feld. Den Ergebnissen der Analyse zufolge werden im Juni 2021 rund 14.500 Menschen in dem Stadtbereich leben. Der Stadtteil, der im Juni vergangenen Jahres noch rund 10.850 Bewohner zählte, würde damit innerhalb von vier Jahren um etwa ein Drittel wachsen und die ursprünglich prognostizierte Zahl von 12.500 Einwohnern deutlich übertreffen. Die Altersgruppen der 0 bis 9-Jährigen sowie der 33 bis 40-Jährigen werden dabei laut der Analyse überproportional vertreten sein, was die große Beliebtheit des Bornstedter Feldes bei jungen Familien verdeutlicht.

Aufgrund der angehobenen Bevölkerungsprognose und des großen Anteils von Familien mit Kindern entsteht auch ein Mehrbedarf an sozialer Infrastruktur. Dieser wird, abgesehen von Krippen- und Kindergartenplätzen, in allen Bereichen bereits durch bestehende und geplante Einrichtungen gedeckt.

„Während der aktuelle Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen im Bornstedter Feld durch die existierenden Einrichtungen gedeckt ist, werden bis 2021 aufgrund des anhaltenden Wachstums rund 460 weitere Plätze benötigt. Aus diesem Grund werden wir jeweils zwei weitere Kitas östlich und westlich des Volksparkes errichten“, sagt Bert Nicke, Geschäftsführer des Entwicklungsträgers.