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Integrationspreis ausgeschrieben

17.05.2016

Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr der Integrationspreis der Landeshauptstadt Potsdam ausgeschrieben. Darüber informierte heute Oberbürgermeister Jann Jakobs gemeinsam mit der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Birgit Müller, Jörn-Michael Westphal von der ProPotsdam und Maria Wallraf, Mitglied des Migrantenbeirates. Bis zum 14. August können sich Träger, Organisationen und Verbände, private Initiativen, Vereine, Einzelpersonen und Bürgerinitiativen, Schulen und Kindergärten und andere um den Integrationspreis bewerben.

„Die Integration von Flüchtlingen ist eine der wichtigsten Aufgaben derzeit in der Stadtgesellschaft“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Bewerben Sie sich mit ihren Projekten. Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen sich in dieser Stadt für die Integration stark machen und eine herzliche Willkommenskultur schaffen.“ Für den Integrationspreis können sich alle bewerben, die erfolgreich Ideen kommunaler Integrationspolitik entwickelt haben und sie nachhaltig anwenden.

„Mit der Auslobung des Integrationspreises verfolgen wir das Ziel, besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration zu würdigen“, sagte Birgit Müller, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung.

„Die Integration und Inklusion spielt auch für die ProPotsdam eine wichtige Rolle. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder einen ‚Sonderpreis Nachbarschaft‘ im Rahmen des Integrationspreises zu stiften. Mit seiner Hilfe werden Projekte gewürdigt, die dem nachbarschaftlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen dienen und die Integration von Geflüchteten in den Quartieren voranbringen “, so Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH.

Der Integrationspreis wurde 2005 von den Mitgliedern des damaligen Ausländerbeirates initiiert, von den Stadtverordneten beschlossen und mit einem Preisgeld von insgesamt 1000 Euro ausgestattet worden. Die feierliche Übergabe des 12. Integrationspreises der Landeshauptstadt findet am 25. September 2015 um 17 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung zur Eröffnung der „Interkulturellen Woche“ im Hans Otto Theater (Reithalle A) in der Schiffbauergasse statt.

Die Pro Potsdam stiftet erneut einen „Sonderpreis Nachbarschaft“, der im Rahmen des Integrationspreises der Landeshauptstadt Potsdam vergeben wird. Mit ihm werden Projekte gewürdigt, die dem täglichen gutnachbarschaftlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen dienen. Der Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert.

Die Preisträger werden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt. Im vergangenen Jahr hat das Projekt „Welcome United“ des SV Babelsberg 03 den 1. Preis erhalten, das Projekt „DAZu gehören“ der Oberschule Theodor Fontane belegte Platz 2, die „Interkulturelle Frauengruppe“ des Autonomen Frauenzentrum e.V. erhielt den 3. Preis. Der Sonderpreis der Pro Potsdam wurde für das Projekt Staudenhofgarten, ein Projekt des Wohnungsverbundes Staudenhof in Zusammenarbeit mit dem Verein Soziale Stadt und dem Fachbereich Sozialwesen der FH Potsdam, verliehen.

Die Themen in den Bewerbungen können vielfältig sein, wie zum Beispiel: Sportprojekte interkultureller Gruppen, Begegnungen von Potsdamerinnen und Potsdamern mit und ohne Migrationshintergrund, Patenschaftsprojekte, Kulturprojekte von Einzelpersonen oder Gruppen, soziale Projekte, künstlerische Arbeiten usw.

Die Bewerbung besteht aus dem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen. Zusätzlich können der Bewerbung Zeitungsartikel und Fotos, aber auch Filmaufnahmen beigefügt werden. Bewerben können sich auch Projekte, die sich schon einmal beworben hatten. Das Bewerbungsverfahren endet am 14. August 2016.

Die Bewerbungsunterlagen sind zu erhalten und abzugeben beim:

Migrantenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam

Friedrich-Ebert-Str. 79-81, Haus 6, 14469 Potsdam

Tel.: (0331) 2893346

Fax: (0331) 289843346

Migrantenbeirat@Rathaus.Potsdam.de

Weitere Infos finden Sie unter www.potsdam.de/integrationspreis.

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