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Aus der EINSVIER: Bau doch mal einen Turm

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Aus der EINSVIER: Bau doch mal einen Turm

Bau doch mal einen Turm

Immer mehr Menschen zieht es in die Landeshauptstadt Potsdam. Die Nachfrage nach Wohnraum, der zudem bezahlbar sein soll, ist dementsprechend groß. Aus diesem Grund beschäftigt sich die EINSVIER in ihrer ersten Ausgabe mit dem Schwerpunkthtema Bauen für Potsdam. Allein die ProPotsdam plant in den kommenden sieben Jahren 2.500 Wohnungen zu bauen. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahrzehnt. Doch für den Erfolg eines Wohnprojektes braucht es mehr als eine freie Fläche in der Stadt.

Eine Etappe auf einem langen Weg

Martin Harsche und Helfried Quint scheinen in der Wüste zu stehen. Hellgelb bis grau ist der märkische Sand, trocken und wenn eine Böe weht, dann wird es staubig. Was für den Laien wie ein Anfang aussieht, ist für die beiden Männer eine Etappe auf einem langen Weg. Dass hier einmal Wohnungen entstehen, hatten die Potsdamer Stadtverordneten seinerzeit mit den Planungen für das Bornstedter Feld beschlossen: 1993. Da trainierten hier noch russische Soldaten den Krieg.

Inzwischen leben mehr als 13.000 Menschen hier: In Eigenheimen, Reihen- und Mehrfamilienhäusern, immer im Grünen. Kitas, Geschäfte, Schulen und Supermärkte sind entstanden. Die Fläche, die wie eine Wüste aussieht, ist eines der wenigen noch verbliebenen Baugrundstücke im Entwicklungsgebiet.

Teamleiter und Projektleiter der ProPotsdam auf dem Baufeld
Bauen nach Maß bei der ProPotsdam: Helfried Quint (links) und Martin Harsche.
Bewohner feiern das fertig gestellte Quartier an der Reinhold-Schneider-Straße

2.500 neue Wohnungen bis 2027

1.223 Wohnungen hat die ProPotsdam seit 2011 errichtet. In Babelsberg, in den Waldstädten, Am Stern und im Bornstedter Feld. Gebaut wird nicht von der Stange, denn: „Jedes Bauvorhaben ist ein besonderes“, sagt Martin Harsche, Projektleiter bei der ProPotsdam: „Was lässt die Umgebung zu? Wie kann das Grundstück optimal genutzt werden? Was geben die Bebauungsvorschriften her?“ Zu beachten ist der Baumbestand auf dem Grundstück, die umliegende Infrastruktur, die
Verkehrsanbindung. Weite Teile der Stadt gehören zum kulturellen Welterbe. Auch das fordert Rücksichtnahme. Und Helfried Quint, Teamleiter Neubauten im Unternehmensverbund, ergänzt: „Zur architektonischen Qualität gehören neben der Gestaltung auch immer die sozialen, ökologischen und die wirtschaftlichen Zielvorgaben, die miteinander in Einklang zu bringen sind. Gute Architektur besteht ja gerade darin, diese Anforderungen bestmöglich und ausgewogen in eine städtebauliche und architektonische Qualität zu verwandeln.“ 

Die Nachfrage nach Wohnraum ist groß, ebenso der Zuzug nach Potsdam. Deshalb müssen in den kommenden Jahren tausende Wohnungen errichtet werden. Nicht wenige davon wird die kommunale ProPotsdam bauen. So hat es der Eigentümer des Unternehmensverbundes, die Landeshauptstadt Potsdam verfügt: 2.500 Wohnungen sollen es bis 2027 sein, doppelt so viele wie in den vergangenen zehn Jahren. 

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der EINSVIER.

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