
Ausschreibung für neuen Schulbau in Krampnitz gestartet
06.05.2026Baustart der Gesamtschule mit Oberstufe ab Herbst 2026 geplant
Die Entwicklungsträger Potsdam GmbH hat mit den Vergabeverfahren für die Bauleistungen zur Errichtung der Krampnitzer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe begonnen. Die Teilnahme an den Ausschreibungen für den in Holz-Hybridbauweise geplanten Schulstandort ist über den Vergabemarktplatz Brandenburg möglich.
Der Baustart für den Schulcampus im Krampnitzer Westen ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Bereits im Sommer sollen die Maßnahmen zur Baufeldvorbereitung abgeschlossen sein. Die von den Büros Kersten Kopp Architekten sowie capattistaubach urbane landschaften geplante Schule bietet künftig Platz für rund 900 Schülerinnen und Schüler und soll nach Fertigstellung von der „Schule am Schloss in Potsdam“ genutzt werden. Das Schulgebäude ist in sogenannte Lerncluster unterteilt. Diese Bereiche umfassen mehrere Klassenräume und Gemeinschaftszonen. So entstehen flexibel nutzbare Lernlandschaften, die für unterschiedliche Unterrichtsformen wie Vortragssituationen oder Gruppenarbeiten eingerichtet werden können.
„Der Schulstandort für die Gesamtschule in Krampnitz ist ein wichtiger Baustein für unser Ziel, Bildung von der Krippe bis zum Abitur direkt im Stadtquartier zu ermöglichen. Mit den Sportanlagen und dem Jugendclub entstehen zudem wichtige Freizeitangebote, die die Attraktivität des neuen Stadtteils weiter stärken“, so Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH.
Zum Schulstandort gehören umfangreiche Sportflächen, darunter eine Vier-Feld-Sporthalle, ein Naturrasenplatz mit Leichtathletikanlage, ein Kunstrasenplatz, ein Beachvolleyballfeld sowie ein öffentlich zugängliches Kleinspielfeld. Die Anlagen stehen künftig sowohl dem Schul- als auch dem Vereins- und teilweise dem öffentlichen Sport zur Verfügung. Zusätzlich entstehen im Rahmen des Bauvorhabens Räume für eine Jugendfreizeiteinrichtung.
Erste Teile des Schulstandortes sollen 2028 fertiggestellt werden. Der vollständige Abschluss der Bauarbeiten ist für 2029 vorgesehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 70 Mio. Euro. (sbr)
