Neubauprojekte

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Baum auf Wiese, hinter der sich ein Neubaufeld anschließt mit einem viergeschossigem, neuen Haus vor dem ein Bagger steht

Neubauprojekte

Im Zuge unseres Neubauprogramms errichten wir im Auftrag der Stadt für unsere rasant wachsende Landeshauptstadt von 2011 bis 2027 insgesamt 2.500 neue Wohnungen in Potsdam. Bislang können wir auf über 1.000 neu geschaffene Wohnungen zurückblicken. 

Wir stehen vor der großen Herausforderung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für die Potsdamer*innen zu schaffen. Nachhaltigkeit und alternative Energiekonzepte spielen im Wohnungsneubau eine immer größere Rolle. Wir leisten so unseren Beitrag zum Masterplan 100 % Klimaschutz bis 2050 für Potsdam.

Porträtbild einer dunkelhaarigen, lächelnden Frau mit buntem Tuch und grauer Jacke vor einem Gebäude
Sandra Jacob, Bereichsleiterin Neubau

Bornstedter Feld, WA 1.2

Westlich der Georg-Hermann-Allee wird auf einem 5.369m² großen Grundstück im südlichen Bereich des Baufeldes WA1 eine Wohnanlage mit 66 geförderten Mietwohnungen errichtet. Bei dem Grundstück handelt es sich um eine militärische Konversionsfläche. Die städtebauliche Konzeption orientiert sich an der Idee eines klassischen Villenquartiers als offene Bebauung und folgt den Festsetzungen des B-Plans Nr. 80.3 „Rote Kaserne West“.

Prägendes architektonisches Gestaltungselement ist die Gliederung der Fassaden durch Vor- und Rücksprünge, welche zusätzlich durch die zurückspringenden Loggien verstärkt wird. Die viergeschossigen Gebäude sind als reine Wohngebäude konzipiert, wobei ein Wohnungsmix von kleinen
1,5-Zimmer-Wohnungen bis hin zu großen 5-Zimmer-Wohnungen entsteht. Alle Wohnungen sind barrierefrei. Die beiden zum Volkspark orientierten Gebäude erhalten Staffelgeschosse mit teilweise parkseitigen Dachterrassen. Insgesamt bilden die 4 Gebäude einen Innenhof, welcher als begrünte Gemeinschaftsfläche mit integrierten Spielflächen vorgesehen ist. PKW-Stellplätze befinden sich im nördlichen und südlichen Randbereich des Grundstücks und werden teilweise für die Ausstattung mit Elektro-Ladesäulen vorgerüstet.

BF WA1.2 Visualisierung

Steckbrief      
Architekten Hartung & Ludwig Architektur- und Planungsgesellschaft mbH + Löffler + Kühn Planungs GbR (Subplaner)    
Landschaftsarchitekt W&R WITTIG & RIETIG GmbH Landschaftsarchitektur    
Bauzeit August 2022 bis Frühjahr 2025    
Anzahl Wohnungen 66 WE    
Davon öffentlich gefördert 66    
Investitionskosten ca. 18 Millionen €    

Potsdamer Mitte, Block IV, Los 1

Direkt am Bildungsforum in der Potsdamer Mitte werden vier Häuser – mit Wohnungen im geförderten Wohnungsbau, mit Flächen für Bildung, Handel und Dienstleistungen durch die ProPotsdam gebaut. Mit dem Neubau entsteht Platz für die Erweiterung des Bildungsforums mit Räumlichkeiten für die Stadt- und Landesbibliothek (SLB), deren Kinderbibliothek „Kinderwelt“ und die Volkshochschule (VHS).

Um für diese Bauaufgabe eine architektonisch anspruchsvolle Lösung zu entwickeln, welche kulturellen, sozialen, ökologischen und nachhaltigen Anforderungen gerecht wird, hat die ProPotsdam den Realisierungswettbewerb Vier Häuser an der Friedrich-Ebert-Straße im Block IV Potsdamer Mitteausgelobt. Insgesamt wurden 12 Arbeiten zur Bewertung durch eine Fachjury eingereicht. Die Preisgerichtssitzung fand am 5. Mai 2023 statt.

Visualisierung eines Eckbaus mit historischer Fassade an einer Straße
Steckbrief      
Architekten vielmo architekten    
Bauzeit 2025 – 2027    
Anzahl Wohnungen 39 WE + Erweiterung des Bildungsforums    

Slatan-Dudow-Straße, Quartier 10

Der Entwurf für den geförderten Wohnungsneubau von 240 Wohnungen ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs aus dem Jahr 2022. Das Gebäude und die Nutzung ergänzen die vorhandenen Wohnungsbauten südöstlich der Rolle in Richtung Priesterweg. Einhundert kompakte Wohnungen und ein Gemeinschaftsraum sind auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten. Eine Wohngruppe für zehn Menschen mit Behinderung ist in das Projekt integriert. Darüber hinaus werden Wohnungstypen für alle Bedarfe von Ein-Personenhaushalten bis hin zu Familienhaushalten errichtet.

Das Gebäude wird als eine Holz-Hybridkonstruktion mit einem hohen Anteil aus Holzmassivwänden und -decken, ausgeführt; die Dächer begrünt und mit Photovoltaik-Anlagen versehen. Der begrünte Innenhof schließt unmittelbar an offene Begegnungsbereiche an. Geschützte Laubengänge führen in allen Etagen zu den Wohnungen.

Visualisierung fünfetagiger Wohnblock in Modulbauweise
Steckbrief      
Architekten blrm Architekt*nnen GmbH    
Freianlageplanung Holzwarth Landschaftsarchitektur    
Bauzeit 2025 – 2027    
Anzahl Wohnungen 228 WE    

Heinrich-Mann-Allee, WA1+2

Am Standort des ehemaligen Tramdepots an der Heinrich-Mann-Allee errichtet die ProPotsdam nach dem Wohnungsneubau auf dem Baufeld WA4 mit 341 Wohnungen in den kommenden Jahren in einem zweiten Bauabschnitt weitere 390 Wohnungen. Auf den Baufeldern WA1 und WA2, im südwestlichen Teil des Areals, entsteht Wohnungsneubau mit einer Wohnfläche von ca. 21.300 m² und außerdem ca. 5.900 m² Gewerbeflächen zur Quartiersversorgung entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 104 „Heinrich-Mann-Allee/Kolonie Daheim“. Der Wohnungsmix ist auf Familien, Senior*innen und kleine Haushalte ausgerichtet.

Bestandteil des Wohnungsangebotes werden ca. 100 Seniorenwohnungen sein, die in Größe und Ausstattung die Bedürfnisse dieser Bewohnergruppe besonders abbilden. Über die Wohnungen hinaus soll ein Angebot an Gemeinschaftsflächen gemacht werden.

Um den Anforderungen an eine ökologische und klimaschonende Bauweise gerecht zu werden, planen wir den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in Holzhybridbauweise. Für die Konstruktion der Gebäude kommt eine Kombination aus Holz und mineralischen Materialien in Frage.

Die Bauausführung erfolgt ab 2025 mit dem Ziel, die Baumaßnahme bis 2028 abzuschließen.

Die Energieversorgung wird überwiegend aus regenerativen Energien gedeckt werden. Ein wichtiger Baustein dafür ist die Energie aus Erdwärme, die im Gebiet zukünftig gewonnen wird und über ein Nahwärmenetz die Gebäude versorgt. Ergänzt wird dies durch Wärmerückgewinnung und Photovoltaik-Elemente auf den Dächern.

Der Standort eignet sich aufgrund seiner guten Anbindung an den Hauptbahnhof und den Potsdamer ÖPNV in Verbindung mit einem Car- und Bike-Sharing-Konzept dafür, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. An der Zufahrt zum Quartier wird ein Mobilitäts-Stützpunkt vorgesehen, der mit einem Angebot von verschiedenen Fahrzeugen unterschiedlicher Anbieter auch den Umfang des ruhenden Verkehrs zu reduzieren hilft.

Für das Neubauvorhaben der Baufelder WA1 und WA2 sollen Fördermittel des Landes Brandenburg in Anspruch genommen werden. Damit könnten 75 % der Wohnungen Personen mit geringem und mittlerem Einkommen zur Verfügung stehen.

Straße mit starker Kurve, in deren Innenseite ein mehrgeschossiger Wohnungsneubau steht
Visualisierung Neubauvorhaben im WA2 Ecke Jakob-Kaiser-Straße und Hannah-Arendt-Straße
Steckbrief      
Architekten S&P Sahlmann Ingenieure + Architekten, Potsdam    
Bauzeit 2025 bis 2028    
Anzahl Wohnungen 280 WE    

Heinrich-Mann-Allee, WA4

Auf der Grundlage der Rahmenplanung als Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs und dem daraus resultierenden Bebauungsplan Nr. 104 werden auf der ~ 21.800 m² großen Fläche des Baufeldes WA4 dreizehn vollunterkellerte Wohngebäude mit 21 separaten Aufgängen entstehen. Größe und Erscheinungsbild der Gebäude werden unterschiedlich ausgebildet und sind städtebaulich in drei verschiedene Gebäudetypen unterteilt. Zur „Kolonie Daheim“ und dem dazwischenliegenden Grüngürtel öffnet sich die Bebauung mittels dreigeschossiger Stadthäuser mit einem Staffelgeschoss. Der innere Bereich des Baufeldes mit seinen drei Bauteilen ist durch dreigeschossige Hofhäuser entlang der beiden internen Wohnstraßen charakterisiert. Zur Heinrich-Mann-Allee und dem Humboldt-Gymnasium und dem später entstehenden zentralen Stadtplatz und seiner angrenzenden Bebauung wird ein klarer Abschluss durch die viergeschossigen Wohngebäude gebildet. Dem Mobilitätskonzept entsprechend werden im Baufeld den Wohnungen zugeordnete PKW-Stellplätze hergestellt, für Fahrräder werden in den durch Aufzüge angebundenen Untergeschossen gesicherte Abstellmöglichkeiten angeboten, ergänzt durch Fahrradkleingaragen in den Hofbereichen. Die Wärmeversorgung erfolgt durch Fernwärme, zukünftig ergänzt durch Wärmeenergie, die durch Tiefengeothermie in dem B-Plan-Gebiet gewonnen wird. Für das Neubauvorhaben sollen Fördermittel des Landes Brandenburg in Anspruch genommen werden. Somit könnten 75 % der Wohnungen Personen mit geringem und mittlerem Einkommen zur Verfügung stehen.

HMA Bildergalerie, Stand Dez. 2023

Steckbrief      
Architekten Müller Reimann Architekten    
Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Marko Höhn    
Bauzeit Oktober 2020 bis Dezember 2023, gestaffelter Vermietungsbeginn von März 2023 bis August 2023    
Anzahl Wohnungen 341 WE    
Investitionskosten rund 76 Millionen €    

Sonderbauprogramm ProPotsdam

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Grafik: Draufsicht auf Potsdams Kieze und Verortung Sonderbauprogramm ProPotsdam

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