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Pressemeldung

Ideen für das Bornstedter Feld

25.02.2016

Erfolgreiche Kooperation zwischen Entwicklungsträger Bornstedter Feld und Fachhochschule Potsdam

Auf Anregung der Interessenvertretung Bornstedter Feld hatte die Stadtverordnetenversammlung die Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH beauftragt, einen studentischen Ideenwettbewerb zur Gestaltung des gegenüber der Fachhochschule Potsdam gelegenen Annemarie-Wolff-Platzes durchzuführen. Dieser wurde im Wintersemester 2015/2016 vom Entwicklungsträger Bornstedter Feld gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam durchgeführt. Sarah Vellmete, Laura Dervishi und Sarah Younes haben die Plätze 1 bis 3 des Wettbewerbs belegt. Darüber hinaus hat die Wettbewerbsjury drei Anerkennungen vergeben.

Prof. Markus Löffler, Fachbereich Architektur und Städtebau der Fachhochschule Potsdam, nahm mit seinen Studentinnen und Studenten der Semester 5 und 7 im Rahmen eines Entwurfsseminars am Wettbewerb teil. Der Entwicklungsträger Bornstedter Feld hatte die Auslobung zum studentischen Ideenwettbewerb erstellt und das Seminar begleitet. Im vergangenen Dezember wurden die Arbeiten in einem Zwischenkolloquium diskutiert und Anregungen für die weitere entwurfliche Bearbeitung gegeben. Am 08. Februar 2016 erfolgte die Abschlusspräsentation. Direkt im Anschluss trat das Preisgericht bestehend aus Frau Marie-Luise Klein (freie Landschaftsarchitektin), Herrn Matthias Finken (Sprecher der Interessenvertretung Bornstedter Feld), Prof. Markus Löffler (Fachbereich Architektur und Städtebau der Fachhochschule Potsdam), Lars Krampitz (Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Stadterneuerung) sowie Thomas Nolte (Bereichsleiter Entwicklung / Neubau der ProPotsdam GmbH) zusammen.

„Die zentrale Aufgabe bestand darin, einen Ort der Begegnung im Potsdamer Norden zu schaffen“, so Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH. Alle Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer sehen die Schaffung einer öffentlichen Zone im Erdgeschoss mit Gastronomie, Läden sowie Raumangebote für Kitas oder einen Stadtteiltreff vor. Für die Obergeschosse planen die Wettbewerbsteilnehmer übereinstimmend Wohnen; insbesondere studentische Wohnangebote wurden aufgrund der Nachbarschaft zur Fachhochschule Potsdam entworfen.

Die Gewinnerin des studentischen Ideenwettbewerbs, Sarah Vellmete greift mit ihrem Entwurf die Bestandsstruktur der schon existierenden Studentenwohnheime auf und ergänzt diese um zwei Zeilenbauten. Damit schafft sie einen einheitlichen städtebaulichen Zusammenhang entlang der Kiepenheuerallee. Der Annemarie-Wolff-Platz wird zur Kiepenheuerallee mit einer Pergola gefasst; der Platz weitet sich zwischen den beiden Gebäuden. „Der städtebauliche Entwurf der Wettbewerbsteilnehmer macht den Annemarie-Wolff-Platz zu einem urbanen Aufenthaltsort. Daher waren neben der Architektur der zu planenden Gebäude auch deren Nutzung und Einbindung in ihr Umfeld sehr wichtig“, erklärt Müller-Zinsius. „Das ist hier besonders gut gelungen.“

Die Zweitplazierte Laura Dervishi kreiert eine „gestapelte Stadt“. Hierfür gruppiert sie vier Gebäude, die zusammen betrachtet ein einheitliches Ganzes bilden, um einen innenliegenden Platz, dem die öffentliche Nutzung des Erdgeschosses Lebendigkeit verleiht. Die Dachflächen stehen den Bewohnern als grüne Freiflächen zur Verfügung. Sarah Younes, ausgezeichnet mit dem 3. Preis, plant einen Gebäudekubus, der von Ein- und Durchblicken durchbrochen wird. Dort befinden sich Terrassen für die Bewohner. Auch hier wird der Annemarie-Wolff-Platz in das Innere des Gebäudes gezogen.

Die Arbeiten der drei Siegerinnen sowie die aller anderen Teilnehmer am studentischen Ideenwettbewerb, werden zu Beginn des Sommersemesters 2016 im April in einer Ausstellung beim Entwicklungsträger Bornstedter Feld zu sehen sein.

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