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Potsdamer Ehrenamtspreis 2016

14.09.2016

Der Potsdamer Ehrenamtspreis wurde 2016 zum zehnten Mal vergeben. Gemeinsame Auslober des Ehrenamtspreises waren die Landeshauptstadt Potsdam, die ProPotsdam GmbH und der Verein Soziale Stadt Potsdam. Hauptpartner war die Energie und Wasser Potsdam GmbH, die den Sonderpreis in der Kategorie „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ gestiftet hat.
Der Ehrenamtspreis würdigt die vielfältigen Engagements und Freiwilligentätigkeiten von Potsdamerinnen und Potsdamern, die sich in ihrer Stadt für die Belange Anderer einsetzen und dafür unentgeltlich ihre Zeit und ihre Kraft investieren.
Es wurden Preise in den folgenden fünf Kategorien vergeben:


Die von der Jury ausgewählten Projekte und Personen wurden mit einer Urkunde geehrt.

Bewerbungen

•    Es sind in diesem Jahr 81 Vorschläge und Bewerbungen eingegangen

Jahr2007200820092010201120122013201420152016
Anzahl3672666148861121239881


•    Der Preis wurde am 9. Mai ausgelobt. Die Bewerbungsfrist lief bis zum 13. Juli.


Mitglieder der Jury

Jury I für die Kategorien Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Entwicklung der Quartiere und Wirken gegen Ausgrenzung und für Toleranz:
•    Dr. Ursula Löbel, Mitarbeiterin der Landeshauptsadt Potsdam Potsdam
•    Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH
•    Daniel Beermann, Geschäftsführer des Vereins Soziale Stadt Potsdam e.V.
•    Göran Böhm, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke Potsdam GmbH
•    Kristiane Förster, AWO Bezirksverband Potsdam
•    Elena Abter, Preisträgerin 2015
•    Christian Müller-Lorenz, Preisträger 2015
•    Anna Mikulcova, Mitglied des Migrantenbeirats der Landeshauptstadt Potsdam

Jury II für die Kategorie Preis für langjähriges Ehrenamt:
•    Birgit Müller, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung
•    Christiane Kleemann, Geschäftsführerin der ProPotsdam FM GmbH
•    Rosemary Ellis, Mitarbeiterin des Vereins Soziale Stadt Potsdam e.V.
•    Jacqueline Krüger, Mitglied des Stadtteilrats Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld
•    Alfred Wollenburg, Mitglied des Behinderten-Beirats der Landeshauptstadt Potsdam

Jury III für die Kategorien Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie generationsübergreifendes Engagement:
•    Karin Juhasz, Mitarbeiterin der Landeshauptstadt Potsdam
•    Sercan Sek, Mitarbeiter der ProPotsdam GmbH
•    Doreen Wagner, Mitarbeiterin des Vereins Soziale Stadt Potsdam
•    Dr. Karin Sadowski, Mitarbeiterin der Energie und Wasser Potsdam GmbH
•    Josephine Händel, Mitarbeiterin des Vereins Sekiz e.V.
•    Wolfgang Puschmann, Vorsitzender des Seniorenbeirats Potsdam und Preisträger 2015
•    Ulrike Buttenberg, Geschäftsführerin des Vereins Sekiz e.V.


Bewertungskriterien

Nach folgenden Kriterien wurden die Bewerbungen und Vorschläge von der Jury beurteilt:

•    Einsatz und Engagement                
•    Originalität und Kreativität
•    Nachhaltigkeit und Modellcharakter        
•    Bereicherung für die Zivilgesellschaft

 

Von der Jury wurden in diesem Jahr 11 Preise und eine Anerkennung vergeben:


Ehrenamtspreis für generationsübergreifendes Engagement


Ehrenamtspreis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen


Sonderpreis der Stadtwerke


Ehrenamtspreis für das Wirken gegen Ausgrenzung und für Toleranz


Ehrenamtspreis für die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Entwicklung der Quartiere


Ehrenamtspreis für langjähriges Engagement




Die Preisträger des Potsdamer Ehrenamtspreises 2016 

„Grüne Damen“
Ehrenamtspreis für generationsübergreifendes Engagement
Wer im Krankenhaus liegt, ist häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Die „Grünen Damen“, eine 15 Personen umfassende Gruppe von ehrenamtlichen Helferinnen des Klinikums Ernst-von-Bergmann, kümmern sich mit kleinen Hilfen um diese Menschen. Vom Einkaufen bis zum Vorlesen, vom Spazierengehen bis zum Zuhören am Krankenbett: Mit kleinen Handreichungen helfen die „Grünen Damen“, den Patienten das Leben im Krankenhaus ein wenig zu erleichtern.

Matthias Voigt
Ehrenamtspreis für generationsübergreifendes Engagement
Bürgerbeteiligung lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Menschen. Wie eine Stadt vom Engagement einzelner profitiert, zeigt Matthias Voigt. In dem Modellprojekt „Strukturierte Bürgerbeteiligung“ war er Sprecher des ehrenamtlichen Beteiligungsrates, wirkte bei mehreren Beteiligungsverfahren mit und verfasste die jährlichen Rechenschaftsberichtet. Seine Tätigkeit trug maßgeblich dazu bei, dass die „WerkStadt für Beteiligung“ heute als Schnittstelle für Beteiligung in Potsdam fungiert.

Lisa Spitzer und Tilmann Triest
Ehrenamtspreis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Der Enthusiasmus für die Bretter, die die Welt bedeuten, verbindet Lisa Spitzer und Tilmann Triest. Gemeinsam mit anderen theaterbegeisterten Studierenden haben sie das Projekt „Theater-Scouts“ ins Leben gerufen. Damit wurden seit 2012 unzählige junge Menschen auf das Theaterangebot Potsdams aufmerksam gemacht. Sie ermöglichen Führungen durch das Theater, Workshops mit Schauspielern und gemeinsame Theaterbesuche und machen das Theater für junge Menschen lebendig.
 

Annette Langner und Frank Deckert
Ehrenamtspreis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Wenn der Tod in das Leben einer Familie einbricht, sind verlässliche Gesprächspartner für die Trauernden ein wichtiger Anker. Annette Langner und Frank Deckert arbeiten seit 2012 ehrenamtlich in der Familientrauerbegleitung des Hospizdienstes Potsdam. Regelmäßig begleiten sie Treffen, in denen trauernde Familien einen gemeinsamen Ausflug in eine schöne Umgebung machen und nehmen an gemeinsamen Familientrauerwochenenden teil.  

Die Spirellibande
Sonderpreis der Stadtwerke für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Die Apirellibande bietet Kindern und Jugendlichen ein kostenloses Frühstück an. Im Schulen am Schlaatz, in Drewitz und in der Waldstadt II ist das ein sehr notwendiges Angebot. Ob bei der Essens-Ausgabe oder beim Einwerben neuer Sponsoren für das ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer machen die Spirellibande zu einem Projekt für ganz Potsdam.

Welcome Dinner Potsdam
Ehrenamtspreis für das Wirken gegen Ausgrenzung und für Toleranz
„Sharing a meal brings people together“. Das ist das Motto der ehrenamtlichen Initiative Welcome Dinner Potsdam. Antje Bachmann und Sabine Lang haben seit Herbst letzten Jahres auf diese Weise mehr als 400 Menschen zusammengebracht. 56 Menschen haben in dieser Zeit geflüchtete Menschen zu sich nach Hause eingeladen, um am eigenen Tisch gemeinsam zu essen. Oft entstehen daraus dauerhafte Freundschaften oder sogar Patenschaften. Das Welcome Dinner Potsdam ist ein Beispiel für praktische Integrationsarbeit im Alltag.

Martina und Günther Kruse
Ehrenamtspreis für das Wirken gegen Ausgrenzung und für Toleranz
Martina und Günther Kruse engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit der evangelischen Gemeinde Babelsberg. Sie haben die Flüchtlingshilfe der Gemeinde initiiert, gestaltet und weiterentwickelt. Vor allem kümmern sie sich ehrenamtlich um das sonntägliche Begegnungscafé der Gemeinde, zu dem jeweils bis zu 200 Gäste kommen. Das Café ist ein Begegnungsort, wo ein Hilfs- und Kontaktnetz gepflegt wird, das vieles anbietet, was für die Flüchtlinge wichtig ist, von kostenloser medizinischer Betreuung über Wohnungsangebote bis zu Angeboten für den Spracherwerb.

Marion Träger
Ehrenamtspreis für die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Entwicklung der Quartiere
Seit 2014 kümmert sich Marion Träger ehrenamtlich um ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen im Quartier. So ist sie eine der wesentlichen Akteure im ehrenamtlichen Projekt „Ein Gesundheitsbuddy kommt zu Ihnen“. Der Bewegungsbuddy bringt Bewegung in die Wohnung. Die älteren Menschen gewinnen damit Lebensqualität und Selbstbestimmung zurück. Sie können sich wieder selbständig in ihrem gewohnten Umfeld bewegen, gehen alleine einkaufen oder kümmern sich um ihren Garten.

Martin Weps
Ehrenamtspreis für die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Entwicklung der Quartiere
Ein schöner Garten ist ein Ort zum Treffen und Verweilen. Der gelernte Landschaftsgärtner Martin Weps kümmert sich seit einigen Jahren ehrenamtlich um den Garten des Friedrich-Reinsch-Hauses im Schlaatz. Der Garten soll ein Ort zum Entspannen, zum gemütlichen Beieinander und zum gemeinsamen Feiern werden. Deshalb haben sich weitere interessierte Senioren und Seniorinnen zum Gärtnern zusammengefunden. Unter der Anleitung von Martin Weps wird gebuddelt, gepflanzt und Unkraut gezupft. Mit seinem grünen Daumen drückt er inzwischen auch der Habichtwiese in Bornstedt seinen Stempel auf.

Ehrenamtler und Betreiber des K2
Anerkennung für die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Entwicklung der Quartiere
Das „K 2“ ist ein vor wenigen Jahren eröffneter Servicepunkt der Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG in der Waldstadt I. Seit 2010 „bereichern“ ehrenamtliche Angebote die Räume. Dazu zählen sportliche Angebote für Senioren, Spielenachmittage, Kurse zum „Kreativen Gestalten“ und ein Computerclub. Die Jury ehrt mit ihrer Anerkennung den Betreiber des „K 2“, die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft eG, für die Schaffung der Räume und die sensible Art, mit der sie diese Räume ausfüllt. Die Jury ehrt zugleich die Ehrenamtler, die die Räume mit ihren Ideen und Angeboten beleben. 

Dr. Wolfgang Puwalla
Ehrenamtspreis für langjähriges Engagement
Dr. Wolfgang Puwalla hat vor mehr als 20 Jahren, im September 1995 den Chor International gegründet. Sein Ziel war es, einen Chor zu leiten, der Heimat für alle Potsdamerinnen und Potsdamern sein kann, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Jeden Donnerstag leitete er die Proben des Chors. Unter seiner Leitung gab es mehr als 1.000 Proben, 40 Chorwochenenden und unzählige Konzerte. Dr. Wolfgang Puwalla hat intensiv den Kontakt zu den Zugewanderten gesucht und gepflegt und im Staudenhof neue Mitglieder für seinen Chor geworben.

Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Potsdamer Tafel
Ehrenamtspreis für langjähriges Engagement
Die mehr als 100 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Potsdamer Tafel bringen ihre Zeit für die Bedürftigen in unserer Stadt auf. Dabei geht es in erster Linie um das Sammeln, Sortieren und Ausgabe von Lebensmitteln an Menschen, die die Unterstützung der Tafel brauchen. Die Potsdamer Tafel versorgt wöchentlich rund 1000 Personen in Not. Ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter sind die Basis für den Erfolg des Angebots.

 

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