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Eine Straße mit grün blühenden Pflanzen auf der linken Seite und historischen Gebäuden im Hintergrund..

Schwammstadt im Potsdamer Norden

11.06.2024

Ausschreibung für Regenwassermanagement-Konzept in Krampnitz gestartet 

Wie kann die wertvolle Ressource Regenwasser im neuen Stadtquartier Krampnitz optimal in den öffentlichen Grünflächen genutzt werden? Um diese und weitere Fragen zur Nutzung von Regenwasser für die Freiflächen des neuen Stadtteils zu beantworten, sucht der Entwicklungsträger Potsdam derzeit mittels öffentlicher Ausschreibung nach Expert*innen, die ein Konzept für das Regenwassermanagement in Krampnitz erarbeiten.

„Die Versickerung von Regenwasser stellt in Krampnitz aufgrund des lehmhaltigen Bodens eine besondere Herausforderung dar, der wir bereits jetzt mit innovativen Lösungen begegnen. Dazu zählen unter anderem die straßenbegleitend errichteten Regengärten, in denen Wasser gesammelt und versickert wird. Im Rahmen des Förderprojektes ‚InnoWasPo – Innovatives Wassermanagement zur Klimaanpassung zum Erhalt von Grünanlagen und historischen Parks in Potsdam‘ suchen wir nun nach Ideen, wie das vor Ort anfallende Regenwasser zum Beispiel in den Parkanlagen gesammelt, gereinigt, versickert oder gespeichert und genutzt werden kann“, so Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH.

Mit der Erarbeitung des Regenwassermanagement-Konzeptes soll das jetzige Entwässerungskonzept für Krampnitz erweitert werden. Dieses ist Gegenstand der durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Masterplanung für Krampnitz. Es sieht vor, dass Regenwasser durch verschiedene Maßnahmen zurückgehalten wird und verdunsten kann, so beispielsweise in Mulden-Rigolen-Systemen und auf Gründächern. Das Regenwassermanagement-Konzept soll noch einen Schritt weiter gehen und nach Maßnahmen und Verfahren suchen, mit denen die Ressource Wasser künftig so effizient wie möglich genutzt werden kann.

Weitere Informationen zur Ausschreibung gibt es online auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg. Die Erstellung des Konzeptes, die mit Mitteln des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert wird, soll im ersten Halbjahr 2025 abgeschlossen sein. Flankiert wird das Konzept von einer Reihe bodenkundlicher Untersuchungen vor Ort und vertiefenden Fachplanungen für ausgewählte öffentliche Freiräume in Krampnitz. (sbr)

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