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Sozial, ökologisch und generationengerecht

14.09.2021


Auf dem ehemaligen Tramdepot in der Heinrich-Mann-Allee entstehen derzeit 341 Wohnungen im sozialen und nachhaltigen Wohnungsbau. Im Beisein von Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann, und Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert hat die ProPotsdam heute Richtfest für das aktuell größte Neubauvorhaben des Unternehmens gefeiert. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur, umweltgerechte Mobilitätsangebote und ein zukunftsweisendes Energiekonzept werden den Charakter des neuen Quartiers prägen.

Bauminister Guido Beermann sagte anlässlich des Richtfestes: „Der Wohnungsmarkt ist in Potsdam angespannt. Hier gilt es, durch soziale Wohnraumförderung und eine Erhöhung des Wohnungsangebotes auch unter Einbeziehung eines Anteils von freifinanzierten Wohnungen gegenzusteuern. Auf diese Weise entstehen gut durchmischte Quartiere, in denen Menschen mit unterschiedlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen zusammenleben. Das ist eines unserer wichtigen Ziele in der Stadtentwicklungspolitik. Die ProPotsdam ist eine verlässliche Partnerin in der sozialen Wohnraumförderung für die Landeshauptstadt. Für die Entwicklung des Quartiers stellen wir ein Wohnungsbaudarlehen über 19,6 Millionen Euro und einen Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro zur Verfügung.“

„Die Heinrich-Mann-Allee ist ein Vorzeigeprojekt für die Landeshauptstadt Potsdam, wenn es um die Themen sozialverträgliche Mieten sowie nachhaltige Mobilität geht. Bei diesem Neubau können wir den Potsdamerinnen und Potsdamern in vielerlei Hinsicht Angebote unterbreiten – zum einen entsteht preisgünstiger Wohnraum, den wir dringend benötigen, und zum anderen setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die Klimaschutzziele der Stadt“, erklärt Oberbürgermeister Mike Schubert.

„Für uns ist dieses Projekt im Rahmen unseres Neubauprogramms einmalig. Es ist nicht nur das größte unserer aktuellen Bauvorhaben, mit der Heinrich-Mann-Allee bauen wir ein nachhaltiges Quartier in zentrumsnaher Lage, das den künftigen Bedürfnissen der Menschen in der Stadt gerecht wird. Klima- und Umweltschutzthemen sind mehr denn je in aller Munde. Zudem schaffen wir bezahlbaren und generationengerechten Wohnraum für Potsdam und sind damit ein wichtiger Partner für Stadt bei der sozialen Wohnraumversorgung“, ergänzt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke.

In der Heinrich-Mann-Allee entstehen auf insgesamt 21.380 Quadratmeter 13 voll-unterkellerte Häuser sowie eine Tiefgarage. Mithilfe von Landesfördermitteln werden 257 der insgesamt 341 Wohnungen für Potsdamerinnen und Potsdamer mit geringem und mittlerem Einkommen zur Verfügung stehen. So liegt die Nettokaltmiete für Empfänger eines Wohnberechtigungsscheins bei 5,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt, für WBSplus-Berechtigte bei 7,00 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Zudem entstehen 21 rollstuhlgerechte Wohnungen.
Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung werden die Dächer der Häuser begrünt und mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Jede Wohneinheit erhält drei Fahrradstellplätze. Vergrößerte Aufzüge sorgen für eine Erleichterung beim Fahrrad- und E-Roller-Transport und mit der Vorrüstung für 20 E-Lade-Säulen wird ein weiterer Schritt in Richtung eines CO2-neutralen Stadtquartiers unternommen.

Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben belaufen sich auf 79,4 Millionen Euro. Davon werden 40,9 Millionen Euro über die KfW finanziert. Der Eigenanteil der ProPotsdam beträgt 15,9 Millionen Euro, weitere 19,6 Millionen Euro werden als Förderdarlehen durch das Land Brandenburg bereitgestellt und drei Millionen Euro als Baukostenzuschuss. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2023 geplant. (jbu)

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