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Mehrweg statt Einweg – Engagiert für den Klimaschutz

16.09.2019

Die Landeshauptstadt Potsdam, die Stadtwerke Potsdam, die Energie und Wasser Potsdam, der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam sowie die ProPotsdam fördern die Einführung des Mehrwegbecher-Pfandsystems PotsPRESSO. Zur Unterstützung des Projektes haben die Partner heute einen Letter of Intent unterzeichnet.

„Mit dem Pfandbecher-System wird ein umweltfreundliches Konsumverhalten in der Landeshauptstadt gefördert und das Thema Umweltbildung aktiv gelebt. Durch die Einsparung von CO2 und Müll leistet das Projekt damit einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt Potsdam“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert.

„Wir unterstützen im Rahmen unseres Sponsorings Projekte, die den Klimaschutz in der Stadt in den Fokus setzen und Aktivitäten für alle Generationen anbieten, um sich mit dem Thema Umwelt auseinanderzusetzen. Die Unterstützung des PotsPRESSO ist ein weiterer Baustein für das Klimaschutz-Engagement in Potsdam“, ergänzt ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal.

„Das Projekt PotsPRESSO ist für den Stadtwerke-Verbund gelebter Umweltschutz im Alltag. Neben der Vermeidung von Abfällen – gerade auch im öffentlichen Straßenraum sowie an Bus- und Straßenbahnhaltestellen – bietet der PotsPRESSO eine ressourcenschonende Alternative zum Einwegbecher“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Sophia Eltrop.

Marie-Luise Glahr, Vorsitzende der Bürgerstiftung Potsdam, erklärt: „Wir sind sehr glücklich über unsere neuen Partner und freuen uns sehr, dass wir mit ihrer Unterstützung nun endlich mit dem Aufbau des Pfandsystems starten können.“ Die ehrenamtlich arbeitende und gemeinnützige Bürgerstiftung Potsdam wirbt seit gut einem Jahr für ihr Konzept eines stadtweiten Pfandbechersystem und hat die Marke PotsPRESSO – den Pfandbecher FÜR Potsdam - ins Leben gerufen. Die über 7000 „Becherpaten“, die bereits einen PotsPRESSO-Becher gekauft haben, um die Einführung des Pfandsystems zu unterstützen, können jetzt ihren Becher in den stadtweiten Pfandkreislauf einspeisen. „Nach der neuesten Studie des Umweltbundesamts werden in Deutschland noch immer 2,8 Milliarden Einwegbecher für die geliebten Heißgetränke "to go" genutzt, Tendenz steigend. Das macht 34 Becher pro Kopf oder 320.000 Becher pro Minute und insgesamt eine riesen Menge Einwegbecher, die unsere Umwelt und auch unsere Stadt Potsdam belasten“, ergänzt Marie-Luise Glahr.
 
Das PotsPRESSO-Pfandbechersystem basiert auf einem bereits etablierten und erfolgreichen Pfandsystem aus Hannover. Alle Händler, die to-go-Getränke verkaufen, geben ihre Getränke im PotsPRESSO an die Kunden für 2 € Pfand aus. Der Kunde kann den PotsPRESSO in jeder beliebigen Partnerstelle zurückgeben und erhält sein Pfandgeld zurück. Die hygienische Reinigung erfolgt durch die Partnerstellen über die normale Geschirrrückgabe. Der biozertifizierte Becher vom Hersteller NOWASTE wird aus Holzsaft hergestellt, der als Abfallprodukt in der Papierherstellung anfällt. Er ist frei von BPA, Melamin und Formaldehyd und biologisch abbaubar. Den teilnehmenden Händlern werden die Becher durch die Bürgerstiftung kostenlos zur Verfügung gestellt. Somit sparen sie nicht nur die Kosten für die üblichen Einwegbecher, sondern leisten einen gemeinsamen Beitrag für den Umweltschutz in ihrer Stadt. Interessierte Sponsoring-Partner haben zukünftig die Möglichkeit, eine eigene, farbenfrohe PotsPRESSO-Edition mit ihrem Logo in Umlauf zu bringen, als Markenzeichen für ihr Engagement im Umweltschutz.
 
Die Landeshauptstadt sowie die städtischen Unternehmen möchten das Pfandbechersystem als Pilotprojekt für die nächsten drei Jahre unterstützen. In dem Zeitraum soll das Netzwerk mit weiteren Ausgabestellen kontinuierlich ausgebaut werden. Interessierte Partner können sich gerne melden unter hallo@potspresso.de.

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