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Verzahnung von Stadtteilarbeit und Wohnraumversorgung

30.08.2018

ProPotsdam plant die Gründung einer neuen gemeinnützigen Gesellschaft

Eine Kernaufgabe der strategischen Ausrichtung der ProPotsdam für die nächsten Jahre ist sowohl die Erhaltung und Erweiterung der vorhandenen Begegnungsmöglichkeiten in den Wohngebieten als auch weitere Impulse für bürgerschaftliches Engagement und lokale Initiativen zu geben. Zur Realisierung dieser Zielstellung und zur besseren Verzahnung von Wohnraumversorgung und Stadtteilarbeit vor Ort beabsichtigt die ProPotsdam eine gemeinnützige Gesellschaft einzugliedern. Der Verein Soziale Stadt Potsdam bereitet derzeit die Überleitung des Betriebs der Nachbarschaftshäuser oskar, Friedrich-Reinsch-Haus und des Nachbarschaftstreffs Alter Markt 10 vor.

„Der gemeinnützige Soziale Stadt Potsdam e.V. leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Nachbarschaften in den Stadtteilen. Durch die Einbindung der Vereinsaktivitäten in die Unternehmensstruktur der ProPotsdam können administrative Aufgaben professionell unterstützt sowie die Fortsetzung der erfolgreichen Stadtteilarbeit gesichert werden“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal.

Der Fokus der ProPotsdam liegt auf den Handlungsbereichen Wohnen, Wohnumfeld, lokal ergänzt um Angebote der neuen Gesellschaft zur sozialen Infrastruktur. Ziele sind unter anderem die Entwicklung sowie der Erhalt von lebenswerten, aktiven Nachbarschaften, die Verbesserung der Lebenssituation in den Stadtteilen sowie die Steigerung der Mieterzufriedenheit. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen unserer Mieterinnen und Mieter sowie der Bewohner in den Wohngebieten zu verbessern. Durch soziale Angebote, Teilhabe und die Aktivierung von Nachbarschaften fühlen sich die Menschen verbunden mit ihrem Wohngebiet und wohl in ihrem Wohnumfeld“, sagt Kerstin Kirsch, Geschäftsführerin der GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft. „Die Einbindung in den Unternehmensverbund ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins Soziale Stadt Potsdam, sich stärker auf die Kernaufgaben der sozialen Stadtteilarbeit zu fokussieren sowie die Kooperation zwischen den Trägern in den Stadtteilen zu verstärken“, ergänzt Daniel Beermann, Geschäftsführer des Vereins Soziale Stadt Potsdam.

Die geplante Gründung bzw. Übernahme der gemeinnützigen Gesellschaft erfolgt in enger fachlicher Abstimmung mit dem Bereich Wohnen der Landeshauptstadt Potsdam sowie der Koordinierungsstelle für Nachbarschafts- und Begegnungshäuser. „Die Gründung der neuen Gesellschaft bildet einen wichtigen Baustein zur strategischen Neuausrichtung der Stadtteilarbeit in der Landeshauptstadt. Mit ihren rund 17.000 Wohnungen trägt die ProPotsdam schon bisher in vielen Stadtteilen aktiv zur Entwicklung von ausgewogenen stabilen Nachbarschaften bei. Durch die Gründung wird diese Kernaufgabe gestärkt. Der Vorhabensbeschluss wird in die nächste Stadtverordnetenversammlung am 5. September 2018 eingebracht“, erklärt Gregor Jekel, Bereichsleiter Wohnen der Stadtverwaltung.  
 

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