Aus der EINSVIER: Auf ein Wort

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Spielränge in der MBS-Arena bei einem Handballspiel

Sport ist ein Teil des Friedens

Das sportliche Potsdam ist das Thema dieser Ausgabe unseres Magazins EINSVIER. Als wir für das Heft recherchiert haben, konnten wir nicht ahnen, dass ein Krieg über Europa hereinbricht. Und so haben wir uns gefragt: Können wir angesichts der Verbrechen und des Leidens in der Ukraine ein Heft über das sportliche Leben in Potsdam machen?

Wir denken ja: Denn die Sportvereine sind ein wichtiger Teil des Miteinanders in unserer Stadt, ebenso wie all jene Vereine und Initiativen, die sich um Nachbarschaften und die Umwelt kümmern, die kulturelle und Bildungsprojekte ermöglichen, sich um demokratische Teilhabe und Inklusion mühen oder die Freizeit von Kindern gestalten. Die Aufzählung ist sicher unvollständig, aber für sie und alle Ungenannten gilt: Gemeinsam ermöglichen sie das Miteinander in unserer Stadt.

Und genau dieses Miteinander brauchen wir heute mehr denn je: Die russische Invasion fordert unser Gemeinwesen heraus. Wir werden es nicht zulassen, dass der von Putin befohlene Angriff unser friedliches Zusammenleben mit unseren ukrainischen und russischen Nachbarn zerstört.

Wir erleben täglich, dass unser Miteinander stark ist. Es sind die vielen Aktiven, Engagierten, Helfer und Ehrenamtlichen, unter ihnen zahlreiche Sportler*innen, die unser Gemeinwesen so stark gemacht haben. Zu dieser Stärke hat die ProPotsdam seit Jahren beitragen können. Jährlich unterstützen wir gemeinnützige Organisationen mit etwa 1 Millionen Euro.

Wir schaffen Räume für Begegnungen, im Bornstedter Feld oder in Drewitz, auch Plätze und Hallen für den Sport, so im Luftschiffhafen und im Potsdamer Norden. Über unsere gemeinnützige Tochter Soziale Stadt ProPotsdam betreiben wir Begegnungshäuser im Schlaatz, in der Potsdamer Mitte und in Drewitz, die den Geflüchteten und Potsdamer*innen wirksam helfen.

Mit Sorge schauen wir auf den Verlauf des Krieges. Der Strom der Geflüchteten ist noch nicht versiegt. Sie müssen willkommen geheißen, aber auch versorgt werden, vernünftig wohnen, arbeiten und zur Schule gehen können. Die aufziehenden Probleme werden unser Gemeinwesen noch mehr als bisher herausfordern.

Sport steht für dieses Miteinander. Er steht für Fairness und Gemeinsinn. Sport ist ein Teil des Friedens. Deshalb ist es richtig, in Zeiten des Krieges über das sportliche, das friedliche Potsdam zu schreiben.

Um es mit den Worten der Nowaja Gaseta des russischen Friedensnobelpreisträgers Dmitri Muratow zu sagen: „Es gibt eine gute Nachricht. Das Wort ‚Frieden‘ haben Sie noch nicht verboten.“

ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal in schwarzem Jacket lehnt aus einer Glastür auf den angrenzenden Balkon hinaus
Jörn-Michael Westphal
Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Bert Nicke, steht auf dem Balkon eines höheren Stockwerks lächelnd vor der Stadtkulisse Potsdams
Bert Nicke

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