Entwicklung neuer Stadtteile in Potsdam durch die ProPotsdam
Potsdams neuer Norden: Krampnitz
Potsdam wächst – und das nicht nur innerhalb der Stadtteile, sondern ebenso über die bewohnten Grenzen hinaus. So wird im Norden der Landeshauptstadt ein ganz neues Stadtquartier auf dem ehemaligen Kasernengelände in Krampnitz realisiert. Hier entstehen neben Wohnraum für rund 10.000 Menschen auch Schulen und Kitas sowie umfangreiche Gewerbeflächen.
Das Wohlfühl-Quartier
Krampnitz – Stadtquartier der kurzen Wege mit hohem Grünanteil und geplant CO2-armer Energieversorgung: Wie das konkret aussehen wird, haben die renommierten Büros Machleidt Städtebau und Stadtplanung sowie SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten schon einmal skizziert. Das Zentrum bildet eine große Grünfläche, die mit zahlreichen Freizeit- und Erholungsangeboten eine hohe Aufenthaltsqualität bieten wird. Ein „soziales Band“ mit Stadtteilzentrum, Bürgerhaus, Bibliothek, Jugendclub, zwei Grundschulen und einer weiterführenden Schule soll entstehen. Geplant sind sieben Kitas, Einzelhandel und Dienstleistungen, etwa ein gemeinsamer Standort von Fachärztinnen und Fachärzten. Der neue Stadtteil Potsdams soll perspektivisch überwiegend aus erneuerbaren Quellen (Erdwärme, Solar) versorgt werden (Energiekonzept mit der EWP in Entwicklung).
Im Herzen der Mark Brandenburg
Krampnitz liegt inmitten einer idyllischen Seenlandschaft im Herzen des Kulturlandes Brandenburg. Die Nähe zur Potsdamer Innenstadt und die direkte Anbindung nach Berlin bieten den zukünftig hier lebenden Menschen ein vielseitiges kulturelles Angebot und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Die einzigartige Lage am Rande des Naturparks Döberitzer Heide zwischen dem Fahrländer See und dem Krampnitzsee ermöglicht auf rund 140 Hektar zahlreiche Aktivitäten für Freizeit und Erholung in einer von Wiesen, Wäldern und Wasser geprägten Natur.
Von Anfang mit dabei: die ProPotsdam
Im Juni 2013 beschloss die Landeshauptstadt Potsdam, die ehemalige Kaserne Krampnitz zu einem neuen Wohnquartier zu entwickeln und die ProPotsdam mit der Durchführung der Maßnahme zu beauftragen. In den kommenden Jahren begleitet und leitet daher der Entwicklungsträger Potsdam als Tochterunternehmen der ProPotsdam die Verwandlung des ehemaligen Kasernengeländes in einen modernen und attraktiven Stadtteil. Vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung war die Öffnung des Stadtquartiers am 4. August 2025, mit der erste Krampnitzer Straßen an das öffentliche Straßennetz angeschlossen wurden. Seit diesem Tag ist Krampnitz zudem mit Bussen an das ÖPNV-Netz angebunden. Erste Nutzerinnen und Nutzer des neuen Stadtquartiers sind Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium des Nord-Gymnasiums. Erste Wohnungen sollen Ende 2025 bezugsfertig sein.
Der Masterplan für Krampnitz
Mit dem besten Entwurf des zweiphasigen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs „Wohnen in Potsdam Krampnitz“ wurde Mitte 2018 das Berliner Stadtplanungsbüro Machleidt GmbH gemeinsam mit den Büros SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, SHP Ingenieure, Winkelmüller Architekten und p.a. performative Architektur mit der Erarbeitung des Masterplans für das zukünftige Stadtquartier im Potsdamer Norden beauftragt. Auf Grundlage des Siegerentwurfs wurden während der Masterplanung die Weichen gestellt, dass Krampnitz sich zu einem lebendigen, urbanen Quartier mit hoher Lebensqualität entwickeln kann.
Der Masterplan dient als Grundlage für die weitere Entwicklung des neuen Stadtquartiers: In den nächsten Jahren sollen bis zu 10.000 Menschen hier ein Zuhause finden. Das neue Quartier Krampnitz liegt in der Nähe des Naturparks Döberitzer Heide und verfügt über einen hohen Grünflächenanteil. Geplant sind Flächen für Wohnen und Arbeiten. Ergänzt wird das Viertel unter anderem um eine Nahwärmeversorgung, eine Straßenbahnanbindung und Quartiersgaragen.
Weitere Informationen zur Entwicklungsmaßnahme für Krampnitz finden Sie auf der Projektwebsite unter www.Krampnitz.de.


