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Spatenstich für neuen Wohncampus in Potsdam-Bornstedt mit Beteiligten vor Bagger und Baufläche

Baustart für Studierendenwohnen im Potsdamer Norden

29.05.2026

Landesminister, Oberbürgermeisterin, Studierendenwerk und ProPotsdam setzen Spatenstich für vier Wohngebäude mit 161 Apartments

In der Potsdamer Georg-Hermann-Allee erfolgte heute der symbolische Spatenstich für die Errichtung von 161 modernen Wohnungen, die Platz für 308 Studierende bieten werden. Gemeinsam gaben Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam, Timo Grießmann, Verwaltungsleiter Studierendenwerk West:Brandenburg, sowie Bert Nicke, Geschäftsführer ProPotsdam GmbH, den Startschuss für das wichtige Wohnungsbauprojekt, das dringend benötigte Wohnflächen für die wachsende Zahl der Studierenden in Potsdam schafft. 

In rund zweieinhalbjähriger Bauzeit entstehen vier viergeschossige Gebäude, die mit 147 Zweier-WGs und 14 Einzelapartments sowie Gemeinschaftsflächen ausgestattet sein werden. In den straßenseitigen Erdgeschossen werden zudem rund 360 m² Gewerbeflächen geschaffen. Die Errichtung der Gebäude erfolgt in einer klimagerechten Holzhybridbauweise, bei der tragende Wände und Decken überwiegend aus Brettsperrholz gefertigt und durch Holzrahmenkonstruktionen in den Fassaden ergänzt werden. Die Gebäude werden sich um einen begrünten und mit umfangreichen Sitzmöglichkeiten sowie Freizeitangeboten ausgestatteten Innenhof gruppieren. Außerdem werden rund 340 sichere Fahrradstellplätze entstehen, welche die nachhaltige Mobilität der Studierenden unterstützen.

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur: „Das Land Brandenburg liegt mit seiner Versorgungsquote für studentisches Wohnen zwar über dem Bundesdurchschnitt. Aber wir wissen: Das reicht nicht. Die Wohnungsfrage ist längst eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Auch und gerade in einer Stadt wie Potsdam mit explodierenden Mietpreisen. Deshalb ist dieser Spatenstich heute ein wichtiges politisches Signal: Wir nehmen die Herausforderung an, gemeinsam. Brandenburg und Potsdam haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es möglich ist, schnell, gut und bezahlbar zu 

bauen, wenn alle an einem Strang ziehen. Unser Ziel: Der Wohncampus mit seinen 308 Plätzen soll in zweieinhalb Jahren bezugsfertig sein. Weitere neue Wohnheimplätze soll es künftig auch in Golm, in Potsdams Mitte und auf dem Brauhausberg geben. Brandenburg braucht kluge und kreative Köpfe – wir schaffen dafür die Voraussetzungen.“

Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, betont: „Die soziale Wohnraumförderung von Land und Bund ist ein wichtiges Instrument, um die lokalen Akteure bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu unterstützen. Das Infrastrukturministerium und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur arbeiten bei der Förderung zur Schaffung von Wohnraum für die Studierenden eng und bewährt zusammen. Mein Haus unterstützt das Vorhaben, das wir heute starten, durch Baudarlehen in Höhe von rund 16,36 Millionen Euro und durch Zuschüsse in Höhe von rund 2,25 Millionen Euro. Weitere Zuschüsse in Höhe von rund 9,7 Millionen Euro stammen aus dem entsprechenden Fördertopf des Wissenschaftsministeriums. Das zeigt: Das Land Brandenburg nimmt seine Verantwortung wahr, wenn es darum geht, bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen. Dabei wollen wir nicht nachlassen. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist  eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

„Potsdam ist Wissenschafts- und Hochschulstadt — und dafür braucht es Wohn- und Lebensraum für junge Menschen. Mit dem neuen Wohncampus in Bornstedt schaffen wir genau das: bezahlbaren Wohnraum, kurze Wege und ein lebendiges Zuhause für mehr als 300 Studierende. Dass unsere städtische ProPotsdam dieses Projekt für das Studierendenwerk West:Brandenburg realisiert, zeigt: Wir reden nicht nur über Zukunft, wir bauen sie“, sagt Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel.

Für das Studierendenwerk West:Brandenburg unterstreicht Timo Grießmann: „Dieser Spatenstich ist ein starkes Signal für bezahlbares studentisches Wohnen in der Landeshauptstadt. Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten und der ProPotsdam bringen wir dringend benötigten Wohnraum auf den Weg. Dass aktuell insgesamt rund ein Drittel mehr Wohnheimplätze in Potsdam entstehen, ist eine echte Hausnummer und ein wichtiger Beitrag für die soziale Infrastruktur des Hochschulstandorts.“

Bert Nicke betont für die ProPotsdam: „Die Herausforderung im Wohnungsbau, Bezahlbarkeit und Klimaschutz miteinander zu vereinen, ist weiterhin enorm. Die Förderung des Landes Brandenburg mit Krediten und Zuschüssen erlaubt es uns, hier moderne und energiesparende Wohnungen zu errichten und damit auch eine der letzten Etappen bei der Entwicklung des Bornstedter Feldes zu vollenden.“ 

Zugehörige Dateien

  • ProPotsdam GmbH

    ProPotsdam GmbH

    Pressemitteilung: Baustart für Studierendenwohnen im Potsdamer Norden

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  • Baustart Studierendenwohnprojekt Potsdam Bornstedt (c) Benjamin Maltry

    Baustart Studierendenwohnprojekt Potsdam Bornstedt (c) Benjamin Maltry

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